Zumindest in der Theorie. Das Software Development Kit (SKD) von Microsoft ist nun keine Beta mehr, sondern in Version 1.0 erhältlich. Und auch die Kinect selbst ist in einer an den PC angepassten Version erhältlich.
In Onlineshops oder gar in Elektronikmärkten ist die Kinect allerdings (noch) nicht erhältlich. Amazon.com zeigt die Konsole derzeit mit einer Lieferfrist von 4 Wochen an. Interessenten müssen sich derzeit an Microsoft wenden. Für rund 250€ ist die Bewegungssteuerung dann erhältlich. Die zugehörige Software ist kostenlos. Der Preis sei laut Microsoft deshalb so hoch (Vergleich: rund 150€ kostet die Kinect derzeit für die XBox), da die Konsolenhardware durch die Spiele mitfinanziert wird.
Denn die Kinect für Windows soll in erster Linie nicht für Spiele gedacht sein, sondern für Anwendungen. In einer Pressemitteilung heißt es:
“Unternehmen wie United Health Group, American Express, Matell, Telefonica und Toyota erforschen mit Kinect for Windows Möglichkeiten, mit denen sie nicht nur ihre eigenen Arbeitsprozesse verbessern und neue Kundenerlebnisse schaffen, sondern potenziell eine gesamte Industrie revolutionieren können”
Für Wissenschaftler und Studenten soll es im Verlauf des Jahres günstigere Varianten geben.
Übrigens lassen sich bis zu 4 Kinect via USB an den PC anschließen.
Alles in allem, müsste man die Kinect in der Praxis mal sehen, wie sie denn tatsächlich mit diesen genannten Anwendungen zurecht kommt. Dass das nichts für den Spielenutzer ist, sollte klar sein.
Bereits Mitte Februar soll es soweit sein: das Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus soll in den Läden stehen. Jedoch ein wenig optisch abgeändert, als bisher bekannt. Der Kern des Gerätes bleibt hingegen gleich. Ein Dual-Core-Prozessor mit 1,2 GHz und ein Display mit einer 1024 x 600 Auflösung wird das Tablet besitzen. 345 Gramm wiegt auch das Tablet im neuen Gewand.
Ob denn auf dem Gerät nun Android 4.0 oder 3.2 installiert ist, steht noch in den Sternen. Die Tester von Golem.de hatten bei ihrem “Versuchskaninchen” eine 3.2er Version in der Hand.
Übrigens lässt sich das Tablet auch als Telefon nutzen. Quadband-GSM und Triband-UMTS machen es möglich. WLan ist ebenfalls vorhanden.
Zubehör gibt es bislang keines, jedoch ist für den Sommer eine Bluetooth-Tastatur mit Akku geplant. Aufgeladen wird diese durch Mirco USB.
Wer von uns wollte nicht schon immer mal seine MP3 Sammlung in der Dusche hören?
Für all diejenigen, die bis jetzt gerade ohne Musik in der Dusche leben konnten oder sich alternativ ein Radio in die Dusche gehangen haben, gibt’s schon bald die Möglichkeit, den Traum der “eigenen MP3s im Badezimmer” wahr werden zu lassen.
Mit iShower, einem Bluetooth-Duschlautsprecher soll es möglich sein, Musik vom heimischen PC/Notebook, iPhone, iPod, iPad oder Android-Gerät abspielen zu können. Zumindest arbeitet iShower mit den genannten i-Geräten zusammen, heißt es. Mit einer Reichweite von bis zu 50 Metern sollte auch in einer etwas größeren Wohnung guter Empfang geboten sein.
Mit 3-AA-Akkus ist Musikgenuss bis zu 15 Stunden drin. Reicht also für ein paar längere Dusch-Sessions.
Neben der Anzeige der Uhr ist es auch möglich vor- und zurückzuspulen und zu pausieren. Natürlich ist auch ein Lautstärkeregler vorhanden.
iDevices, der Hersteller des Duschlautsprechers, will das Gerät auf der Consumer Electronics Show (CES) 2012 in Las Vegas vorstellen. Kosten soll der Duschspaß rund 100 $.
Im Firmenblog von Microsoft wird bereits angekündigt, dass es im Frühjahr 2012 eine Kinect für Windows geben soll.
Geplant ist, dass das Modell für den Computer auch mit kurzen Distanzen zurechtkommen soll, sprich, mit Gesichtern. Bei der XBox Variante sind bisher 1,80m für Personen angegeben, beim PC soll die Angabe auf rund 50cm verringert werden.
Wichtig hierbei auch, das Firmenkunden einen Support bekommen. Das soll durch das Einbeziehen der Supportnetze von Microsoft möglich sein, damit auch gewährleistet ist, dass Firmenkunden jederzeit einen Ansprechpartner haben.
Auch ein kostenpflichtiges Kinect-SDK für Firmen ist geplant, damit diese auch eigene Anwendungen programmieren können.
Da kann man doch mal sehen, wie schnell sich die Meinung, dass das System nicht auf anderen Plattformen nutzbar sein soll, ändern kann. Noch vor einem Jahr konnte man aus der Sicht von Microsoft keine “Weiterentwicklung” erwarten. Da wehrte man sich mit Händen und Füßen gegen andere Plattformen.
Wir erinnern uns alle noch an den Streit zwischen Samsung und Apple vor einigen Wochen. Dabei ging es darum, dass das Samsung Galaxy Tab dem Apple iPad zu ähnlich sehe. Kurzum entschied das Landgericht Düsseldorf: Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 10.1.! Am 20.12. findet zwar noch ein Berufungsverfahren statt, aber Samsung holt schon einmal mit einem neuen Design zum “Gegenschlag” aus.
Neu ist zudem der Name, Samsung Galaxy Tab 10.1 N und die Produktnummer lautet nun P7501 statt bisher P7500. Im Inneren ist dagegen alles gleich geblieben. 1 GHz Prozessor und 1 GB Ram sind nach wie vor vorhanden.
Im Onlineshop Cyberport wird das neue Tablet bereits mit dem Spruch “Galaxy Tab is back! Der neue 10.1 Zoll Tablet von Samsung.” beworben und für 549€ zzgl. 5,99€ Versand angeboten.
Amazon hat das Gerät für 629€ im Angebot, aber den Status nach wie vor auf “nicht lieferbar” stehen.